Ernährungssicherung

Wer schon einmal in Nicaragua war, weiß es genau: Reis, Bohnen, Mais und Unmengen an Zucker prägen die lokale Ernährung. Wen wundert es, dass Mangelerscheinungen hier ein großes Problem darstellen. Zusätzlich zeichnet sich momentan ein Trend hin zu Junkfood ab, anstatt auf eine gesunde Ernährung zu setzen. Nicaragua ist reich an tropischen Früchten und dennoch greifen die Einwohner lieber zu einem Softdrink als zu eine frischen Ananassaft. Viele Menschen sind sich nicht bewusst, was eine gesunde Ernährung ist und wie sich diese auf die Lebensqualität auswirkt. Ein Grund für uns, auf diesem Gebiet aktiv zu werden.

Die folgenden Herausforderungen möchten wir angehen:

  • Überwindung von Mangelernährung
  • Schaffung eines Bewusstseins für gesunde Ernährung
  • Nachhaltige Sicherstellung der Nahrungsversorgung

 

Was wir dafür tun

Langfristig gibt es sehr viele Dinge bezüglich der Ernährungssicherung auf Ometepe zu tun – sowohl im Bereich der Ernährung als auch der Landwirtschaft ist die Bevölkerung vor viele Probleme gestellt. Aber fangen wir zunächst mit kleinen Schritten an. Aktuell planen wir folgende Projekte:

 

  • Das Moringa-Projekt: Moringa, der Baum des Lebens, gehört zu den trendigen Superfoods am Markt. Auf Ometepe fühlt sich der Baum sehr wohl und könnte die Bevölkerung das ganze Jahr über mit seinen nährstoffreichen Blättern versorgen. Leider wissen die Menschen auf Ometepe nichts über den Nährstoffreichtum der Pflanze. Außerdem gehört der Verzehr von grünen Blättern absolut gar nicht zu den lokalen Essgewohnheiten. Darum sind wir bestrebt Moringa in unterschiedlichster Form den Menschen als Nährstoffquelle zu vermitteln.

 

  • Schulküche Balgue